Jahresbericht 2012 des Präsidenten
Jahresbericht 2011 des Präsidenten
2011, was für ein Jahr. Wir wurden Zeugen, wie eine Flutwelle in Japan den Glauben an die Atomenergie in der Schweiz fegfegte; wir sahen staunend zu, wie erwachende arabische Demokratie-Sehnsüchte vermeintlich unantastbare Despoten vom Sockel stürzten; wir registrierten mit Sorge, dass wir die gesalzene Rechnung der Euroschwäche mit unseren hart verdienten, aber zu stark gewordenen Franken berappen müssen. Und zum Dessert durften wir uns selbst wieder einmal so richtig wichtig nehmen und von einer Bundesratswahl fesseln lassen, deren zunehmender Eventcharakter in keinem Verhältnis zum effektiven Ergebnis steht. Aller Aufregung zum Trotz, am Ende des vergangenen Jahres durften wir in der Schweiz trotzdem demütig zurück- und zuversichtlich vorausblicken.
In der Bauwirtschaft war’s ein Jahr mit Aufträgen in Hülle und Fülle und genügend Arbeit für alle und auch die Aussichten fürs 2012 sind weiterhin optimistisch.
Auf den Baustellen konnte Von Mitte Januar bis kurz vor Weihnachten durchgehend gearbeitet werden und die Auftragsbücher waren bei allen Baumeistern prall gefüllt. Somit hatten die Unternehmer das ganze Jahr Arbeit in rauen Mengen, auch wenn die Preise immer noch im Keller liegen.
Nebst all diesen Ereignissen lief in der Sektion Weinfelden und beim Präsidenten wieder einiges, wovon ich hier berichten möchte.
Am 16. Februar lud uns die Firma Beletto AG Mauren zu einer Betriebsbesichtigung ein. Vom Patron persönlich wurden wir freundschaftlich empfangen und gleich zum Apero eingeladen. Anschließend wurden wir durch den Betrieb geführt. Kaum einer wusste, dass so ein umfangreiches Sortiment auf dem Standort Mauren noch selbst produziert wird. Nach der Führung lud uns Armin Etter noch zu einem feinen Essen ein, dabei konnten weitere gute Gespräche geführt werden. Herzlichen Dank an die Firma Beletto AG und den Organisator Jürg Tanner.
Die Generalversammlung fand am 05. März wiederum im Restaurant Löwen statt.
31 Mitglieder wollten erfahren was in unserem Verband und der Sektion so alles läuft und gelaufen ist. Ebenfalls durften wir unseren Zentralpräsidenten Adrian Hässig persönlich begrüßen. Die besprochenen Themen konntet ihr aus dem Protokoll entnehmen.
Keinen Aprilscherz erlaubten wir uns am ersten des Monats und wir luden unsere Mitglieder nach Romanshorn ins Automuseum ein. Eine große Anzahl Mitglieder und auch Gäste folgten der Einladung und bereuten ihr kommen nicht. Wer hat schon so viele ehemalige Formel 1 Autos gesehen, oder so viele verschiedene Ferraris oder Oldtimer so nahe beisammen. Beim anschließenden Apero schwärmte mancher von diesen Boliden und wie cool es doch wäre, einmal mit einer solchen Kiste zu Fahren. Unserem Organisator ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Anlass.
Unsere Maiveranstaltung führte uns nach Zürich zur Durchmesserlinie und dort durften wir den Neubau der Letzigrabenbrücke besichtigen. Obwohl erst ein Teil der imposanten Stützenpfeiler standen und der erste Teil der Anfahrtsrampe zu sehen war, erklärten uns die Herren Wopmann und Eugster mit ihrer Präsentation wie die Brücke einmal aussehen sollte. Beim bestaunen des eigentlichen Musters konnte sich nachher jeder ein Bild machen, wie die Brücke einst aussehen wird. Beim anschließenden grillieren, konnten uns die Referenten noch manche brennende Frage beantworten. Meinen beiden Bauführerkollegen möchte ich an dieser Stelle nochmals recht herzlich danken, dass sie sich für unsere Sektion die Zeit nahmen und uns durch die Grossbaustelle führten.
25 Mitglieder trafen sich am Donnerstag, 24. Juni um 19.00 Uhr im Werkhof der Technischen Betriebe Weinfelden (TBW). Begrüßt wurden wir von Direktor Walter Krähenbühl persönlich. Nach einer kurzen Einführung zur Wasserversorgung von Weinfelden, verschoben wir uns zum Neubau des Filterbrunnens im Schachen. Vor Ort erklärte uns Herr Krähenbühl die Vorgehensweise beim Bau des Filterbrunnens und dessen Eigenheiten bei der Standortauswahl. Beim anschließenden Apero konnten noch weitere Details erläutert werden. Für die Organisation dieses Anlasses möchte ich Kurt und Monika Schadegg recht herzlich Danke sagen.
Nach den großen Sommerferien besichtigten wir am 19. August die REGA an ihrem Standort im Flughafen Zürich. Eindrücklich die Einsatzzentrale. Da wo alle eingehenden Notrufe aus der ganzen Schweiz ankommen und alle Helikopter und Jets koordiniert werden. Wie konzentriert und ruhig alle Einsatzleiter arbeiteten, war schon imposant. Beim Rundgang durch den Hangar konnten wir noch einen Rettungsjet von innen besichtigen, auch sehr eindrücklich. Ebenfalls werden auch alle Unterhaltsarbeiten an den Helikoptern hier in Zürich durchgeführt. Nun konnte sich mancher Teilnehmer wieder einmal ein Bild davon machen, wie sinnvoll unsere Gönnerbeiträge bei der Rega eingesetzt werden. Ein herzliches Dankeschön an Fredi Hirschi für die Organisation dieses Anlasses.
Wie wir alle wissen, feierte Baukader Schweiz im 2011 seinen hundertsten Geburtstag. Darum nahm auch unsere Sektion an der offiziellen Feier in Bern teil. Auf unserer zweitägigen Reise war der Samstag dem offiziellen Teil gewidmet, mit diversen Führungen in der Stadt Bern und dem Galaabend in der Bernexpo Halle. Dafür gebührt den Organisatoren dieses Anlasses ein großes Lob, war es doch ein Riesenanlass. Nach einer kurzen Nacht ging es schon am frühen Sonntagmorgen mit dem Car in Richtung Luzern weiter. Mit dem Schiff setzten wir unsere Reise bis Vitznau fort. Dort stiegen wir auf die Rigibahn um. Leider war uns der Wettergott auf dieser Reise nicht gut gesinnt. Das Alpenpanorama war meistens mit großen Regenwolken verdeckt. Nach einem reichhaltigen Mittagessen ging’s mit der Bahn nach Goldau zurück. Von dort brachte uns der Chauffeur wieder in den Thurgau. Wie üblich für unsere Reisen, waren wieder Fredi und Judith Hirschi für die tadellose Organisation zuständig. Herzlichen Dank dafür.
Auf unserem Jahresprogramm stand da noch am 20. Oktober ein Fachvortrag der Firma Holzco-Doka in der Maurerlehrhalle in Sulgen. Elmar Frei zeigte uns diverse Neuigkeiten im Schalungsbau. Topmoderne Grossflächenschalungen für Wände und Decken, diverses Zubehör und Absturzsicherungen, alles sehr kompetent und mit Filmen vorgetragen. Beim anschließenden Znacht konnten noch weitere Diskussionen geführt und auch Erfahrungen ausgetauscht werden. Herzlichen Dank an Elmar Frei und die Firma Doka für diesen interessanten Anlass.
Für unseren Schlussabend ließen wir uns wieder etwas Spezielles einfallen. Wir trafen uns am 11. November zum Bocciaspiel in Kradolf. Nach einem feinen Essen im Clubrestaurant konnten wir uns noch sportlich betätigen. Die einen mit großem Ergeiz, die anderen etwas lockerer. Aber ich denke es hat allen großen Spaß gemacht und auch das gesellige kam nicht zu kurz.
So meine Herren, dies waren in einem kurzen Rückblick die Veranstaltungen unserer Sektion im Jahre 2011.
An unseren neun Veranstaltungen nahmen im vergangenen Jahr 210 Mitglieder und 50 Gäste teil, was einen Durchschnitt von 22.37% ergibt. Somit sind wir wieder unter die 25% Hürde gefallen, obwohl der Präsident nach den ersten fünf Veranstaltungen sogar noch von einer Rekordbeteiligung träumte.
Die Frühjahrstagung der Präsidenten fand dieses Jahr am 07.Mai in Diepoldsau, und die Herbsttagung am 12. November in Näfels statt.
Ebenfalls fanden im Juni und November noch Gespräche mit dem Thurgauischen Baumeisterverband statt.
So nun wisst ihr also, was ihr verpasst habt oder konntet euch nochmals an die einzelnen Highlights des vergangenen Jahres zurückerinnern.
Ich möchte es nun nicht unterlassen, allen Mitgliedern zu danken, die viele unserer Veranstaltungen besucht haben und somit dem Vorstand und seiner Arbeit Respekt zollten. Darum bereitet uns die Arbeit große Freude und wir haben es für euch gerne getan.
Für das laufende Jahr habe ich mir wiederum zwei Ziele gesetzt. Zum einen möchte ich die Mitgliederzahl in unserer Seektion noch weiter erhöhen und zum anderen die Beteiligung von 25% an unseren Veranstaltungen wiederum erreichen. Mit unserem interessanten Jahresprogramm sollte das jedoch realistisch sein. So, nun habe ich mein 10. Vereinsjahr als Präsident Revue passieren lassen und möchte meinen Vorstandskollegen nochmals recht herzlich Danken für die angenehme Zusammenarbeit und euch wünsche ich weiterhin genügend Arbeit, keine Unfälle und eine gute Kameradschaft auf den Baustellen.
Ottoberg im Februar 2012 der Präsident
Bruno Nater


